Unser Expertennetzwerk

Deutschlandweit für Kitas im Einsatz

Um uns über die Grenzen der Bundesländer hinweg für gute Kita-Qualität einzusetzen, haben wir ein deutschlandweites Expertennetzwerk aufgebaut. Bei unseren mehr als 30 Kooperationspartnern trifft pädagogisches Fachwissen aus Wissenschaft und Praxis aufeinander. Eine Zusammenarbeit auf Augenhöhe ist für uns die Basis für erfolgreiche Veränderungen bzw. für die Weiterentwicklung in der jeweiligen Kindertagesstätte.

In unserem Fachkarrieren-Lehrgang bilden wir pädagogische Fachkräfte in Didaktik und Methodik aus, damit diese Fortbildungen, Workshops oder Beratungen zu in deren Herzensthema in Kindertagesstätten, an Schulen oder Universitäten geben können. Unser erster Jahrgang der Fachexperten umfasst aktuell zehn Personen, die ebenfalls Teil unseres Netzwerkes sind. Deren Themen reichen von Naturpädagogik über Bilingualität bis zu Marte Meo.

Ramona Albers

Welchen beruflichen Hintergrund haben Sie? Pädagogin, Sozialmanagerin, Kita-Einrichtungsleitung

Welches ist Ihr Herzensthema und warum? Meine Herzensthemen sind Mehrsprachigkeit und interkulturelle Vielfalt. Mehrsprachigkeit und andere Kulturen begegnen jedem von uns mehrfach am Tag, ob in der Bahn, beim Einkaufen oder im Schwimmbad. Unsere Welt entwickelt sich ständig weiter - es gibt so viele Sprachen auf unserer Erde. Ich sehe die Sprache und die damit verbundene Kultur aus anderen Ländern als Bereicherung für unseren Alltag.
Wir lernen nie aus im Leben und sollten weiterhin die Neugier auf etwas „Neues“ verspüren. Wir sollten uns trauen, diese Neugier auszuleben und einfach aufeinander zuzugehen. Unsere Kinder machen es uns jeden Tag vor, wie leicht es ist, miteinander zu kommunizieren, ohne die gleiche Sprache zu sprechen. Kinder gehen neugierig, tolerant und offen aufeinander zu. Ich wünsche mir, dass mehr Menschen sich öffnen für gelebte Mehrsprachigkeit - und den damit verbundenen Kulturen toleranter gegenübertreten.

Was zeichnet für Sie Qualität in der Kindertagestätte aus? Die Qualität einer Kindertagesstätte zeichnet sich aus meiner Sicht dadurch aus, welche Bildungschancen wir den Kindern täglich ermöglichen. Die Kinder rücken oft an Rand der Qualitätsdiskussion, werden verobjektiviert und vereinheitlicht, dadurch geraten individuelle Kompetenzen und Fähigkeiten von Kindern in den Hintergrund. Im Mittelpunkt unserer täglichen pädagogischen Arbeit, sollte die Perspektive des Kindes wieder der zentrale Ausgangspunkt werden. Es ist wichtig, die Bildungsgrundsätze der jeweiligen Länder und die situative Arbeit, in der das Interesse des Kindes im Fokus steht, in einen Einklang zu bringen.

Eine gute Qualität einer Kindertagesstätte zeichnet sich außerdem dadurch aus, dass das Kind die Kita verlässt und die eigenen Fähigkeiten – Stärken wie auch Schwächen – kennt: ein selbstbewusstes Kind, das in der unserer Welt für sich und seine Interessen einstehen kann, und die Kraft hat seinen Weg zu gehen.

Auf welchen Gegenstand möchten Sie bei der Arbeit nicht verzichten? 😉 Ich möchte nicht verzichten auf die Arbeit an der Basis. Trotz meiner Freistellung als Einrichtungsleitung, suche ich täglich den Kontakt zu den Kindern im Freispiel. Sie sind meine Inspiration und gleichzeitig Motivation, die Welt wieder mit den Augen eines Kindes zu sehen und den Alltag zu entschleunigen. Es kommt auf den gelebten Moment an, diesen mit Freude und Neugier bewusst wahrzunehmen.
Ebenfalls ziehe ich viel Inspiration aus dem täglichen Austausch und der Zusammenarbeit mit meinem multikulturellen und multiprofessionellen Team. Jedes Teammitglied bringt individuelle Kompetenzen, einen kulturellen Background und die persönliche Leidenschaft für die Arbeit mit Kindern mit. Dies nehme ich täglich als absolute Bereicherung wahr.

Frederik Blomann

Welchen beruflichen Hintergrund haben Sie? Ich bin promovierter Psychologe, systemischer Therapeut und habe eine Praxis für Einzel-, Paar und Familientherapie. Zudem biete ich auch Elterncoaching, Weiterbildung und Supervision in verschiedenen sozialen Einrichtungen an.

Seit wann sind Sie im Auftrag von Fio consult tätig und in welchen Bereichen? Ich arbeite seit 2016 im Auftrag von Fio Consult als Leitungscoach, Supervisor und Weiterbildner zu verschiedenen psychologischen Themenbereichen.

Was zeichnet für Sie Qualität in der Kindertagestätte aus? Die Qualität einer Kindertagestätte ist für mich durch ein motiviertes Team, welches sein pädagogisches Handeln stetig reflektiert und weiterentwickelt, bestimmt. Zudem ist eine professionelle Kommunikationskultur untereinander sowie zwischen Fachpersonal und Eltern enorm wichtig.

Was war Ihr schönstes/prägendstes/eindrucksvollstes Erlebnis während Ihrer Arbeit für Fio Consult? Es ist immer wieder beeindruckend, wenn nach einer Fallbesprechung die Schwierigkeiten mit einem Kind einfach verschwunden sind, ohne, dass den pädagogischen Fachkräften wirklich bewusst war, welches Verhalten dazu führte – ein Beleg dafür, wie stark sich auch die unbewusste Haltung auf die Kinder überträgt.

Oliver Bödecker

Welchen beruflichen Hintergrund haben Sie? Mein erster Beruf ist Erzieher, ein wunderbarer und kreativer Beruf. Es folgten mit den Jahren ein Studium der Sozialen Arbeit, diverse Fort- und Weiterbildungen sowie Ausbildungen zum psychologischen- und systemischen Berater.

Seit wann sind Sie im Auftrag von fio consult tätig und in welchen Bereichen? Die Zusammenarbeit mit fio consult begann 2019 mit der Moderation eines Qualitätsentwicklungsprozesses. Weitere Bereiche sind Fortbildungen in systemischer Elternarbeit und Coaching für Leitungskräfte.

Was zeichnet für Sie Qualität in der Kindertagestätte aus? Ein fachliches Konzept, das gelebt und regelmäßig überprüft wird. Partizipation als gelebte Haltung in der Arbeit. Geschulte Mitarbeitende, die sich auch spezialisieren und verstehen, dass man nicht alles können kann. Eine Leitung und Mitarbeitende, die ihre Arbeit kritisch überprüfen und auf die Bedarfe der Familien anpassen können. Das Ganze mit dem Ziel, Kinder und Eltern so zu begleiten, wie sie es brauchen.

Was war Ihr schönstes/prägendstes/eindrucksvollstes Erlebnis während Ihrer Arbeit für fio consult? Während eines Prozesses, der recht schwermütig begann, entwickelte ein Team die Energie und die Lust, sich kritisch mit ihrer Arbeit auseinanderzusetzen, neue Ideen und Ziele zu entwickeln und umzusetzen. Wie diese Energie genutzt wurde, Bewährtes zu erhalten und Neues zu entwickeln sowie die Schwere zu überwinden, war wunderbar mitzuerleben.

Was gefällt Ihnen an Ihrer Arbeit für fio consult am meisten? Bei der Arbeit für fio consult begegne ich Teams und einzelnen Personen, die Lust und den Mut haben, sich auf den Weg zu machen, etwas zu entwickeln, etwas zu verändern und an sich zu arbeiten. Die Begleitung und das Coaching von diesen Prozessen, sind sehr wertvoll und mit viel Spaß verbunden.

Auf welchen Gegenstand möchten Sie bei der Arbeit nicht verzichten? 😉 Das ist eine schwere Frage, kann man in einem Coaching oder einer Prozessbegleitung doch so manchen Gegenstand nutzen. Letztlich habe ich mich für den Stift entschieden, um weiterhin die kreativen Ansätze und Wege, die die Menschen entwickeln, bildlich und wörtlich festhalten zu können.

An welchen Orten finden Sie Inspiration? Findet einen die Inspiration, so kann dieses an den verschiedensten Orten sein. Ein Waldweg, die Begegnung mit einer anderen Person, die Stille in einem Raum, ein Bild und vieles mehr. Ich lasse mich mit meinen Gedanken, Situation und Fragestellungen immer an verschiedensten Orten inspirieren.

Carina Chudalla

Welchen beruflichen Hintergrund haben Sie? (2-3 Sätze)Seit 2018 bin ich als bilinguale Gruppenleitung für Englisch in der Kindertageseinrichtung dSPACE Dötze Paderborn tätig. Mein Studium zur Sozial- und Organisationspädagogin habe ich 2015 mit dem Bachelorabschluss abgeschlossen. Zurzeit befinde ich mich in der Anfertigung meiner Masterabschlussarbeit im Studiengang Migrationspädagogik an der Universität Bielefeld.

Seit wann sind Sie im Auftrag von fio consult tätig und in welchen Bereichen? Mit Fio Consult arbeite ich seit Beginn des Jahres 2021 zusammen. Meine Schwerpunkte liegen auf den Bereichen Inklusion, Interkulturelle Zusammenarbeit und Antidiskriminierungsarbeit.

Was zeichnet für Sie Qualität in der Kindertagestätte aus? Für mich beruht die Qualität einer Kita darauf, dass eine effiziente und kollegiale Teamarbeit stattfindet, die die Bedürfnisse der Kinder in den Fokus stellt und sich regelmäßig reflektiert und weiterentwickelt.

Was gefällt Ihnen an Ihrer Arbeit für fio consult am meisten? Meine Arbeit bei Fio Consult ist für mich eine bereichernde Aufgabe, bei der ich die Begeisterung für meine Interessensbereiche an andere Menschen weitergeben kann und durch spannende Diskussionen meinen eigenen Horizont erweitere.

An welchen Orten finden Sie Inspiration? Inspiration finde ich auf der einen Seite an Orten, an denen ich meine Umgebung von außen betrachten kann. Auf der anderen Seite können diese Orte auch Begegnungsplätze sein, an denen ein Austausch mit Menschen stattfindet und dadurch die eigenen Perspektiven reflektiert werden können.

Anette Ebert

Welchen beruflichen Hintergrund haben Sie? Ich bin zeitweise in England zur Schule gegangen und habe eine Dolmetscher Schule in München mit Hauptfach Englisch besucht. Ich arbeite als Erzieherin und Abteilungsleitung in der Kinderkrippe „sternchen“ in Sindelfingen. Bin geschult in gewaltfreier Kommunikation sowie Marte Meo Praktikerin und als Fachexpertin für die Immersionsmethode tätig.

Welches ist Ihr Herzensthema und warum? In der Vielschichtigkeit der Pädagogik ist es besonders die Immersionsmethode, die mir am Herzen liegt. Als Kind bin ich selber teilweise zweisprachig aufgewachsen und habe das immer als großes Geschenk erlebt. Die Vielfalt der Sprache, Kommunikation und die Sprachentwicklung von Kindern, vor allem aber die Leichtigkeit, mit der Kinder in eine Zweit- oder Drittsprache eintauchen und einfach durch zuhören lernen, begeistern mich. Diese Begeisterung an Kolleginnen und Kollegen weiterzugeben und gemeinsam Strategien zur optimalen Förderung der Bilingualität zu entwickeln, motivieren mich.

Was zeichnet für Sie Qualität in der Kindertagesstätte aus? Wenn Kindern die Nähe gegeben wird, die sie für ein glückliches und gesundes Wachsen bekommen.
Wenn Kinder als Individuen gesehen werden, die lernen wollen und dabei begleitet und unterstützt werden. Wenn die Vielfalt der Fachkräfte vorurteilsfrei als Bereicherung im Team angenommen wird.

Auf welchen Gegenstand möchten Sie bei der Arbeit nicht verzichten? Das Sofa in unserem Pausenraum für ein kurzes Mittagsschläfchen 😉

An welchen Orten finden Sie Inspiration? In der Stille der Natur, beim Wandern und Bergsteigen.

Fast Michael

Welchen beruflichen Hintergrund haben Sie? Seit beginn der Ausbildung ein Vollblut-Gastronom. „Brot und Wasser stillen den Hunger jedes Menschen, aber unsere Kultur hat die Gastronomie erfunden.“ - Honoré de Balzac

Laufbahn in Stichpunkten:

  • Abgeschlossen Ausbildung zum Koch
  • berufliche Erfahrung in der freien Gastronomie
  • mehrere Jahre Erfahrung als Betriebsleiter / Führungskraft
  • berufliche Erfahrung als Gebietsleiter / Regionalleiter

Fortbildungen in den Bereichen:

  • Führung und Kommunikation
  • Wirken und Präsentieren
  • Selbstmanagement
  • Teambuilding
  • Warenwirtschaft und Unternehmerische Kompetenz
  • Trend Research im Bereich der Gastronomie
  • Entwickeln, Einführen und Nachhalten von Konzepten

Seit wann sind Sie im Auftrag von fio consult tätig und in welchen Bereichen? Seit 2021

Was zeichnet für Sie Qualität in der Kindertagestätte aus? Neben der pädagogischen Betretung nach neustem Wissenstand, die Verpflegung und die damit vermittelten Einstellung zu Nahrung und Umwelt.

Was gefällt Ihnen an Ihrer Arbeit für fio consult am meisten? Menschen unterstützen zu können

Auf welchen Gegenstand möchten Sie bei der Arbeit nicht verzichten? 😉 Meinen Terminkalender

Milena Michelle Foerster

Welchen beruflichen Hintergrund haben Sie? Meinen beruflichen Hintergrund machen zwei zentrale Bereiche aus.
Ich bin staatlich anerkannte Kindheitspädagogin – ich habe also einen frühpädagogischen Hintergrund, aus dem meine mehrjährige Arbeit in Kindertageseinrichtungen und Familienzentren rührt. Neben der pädagogischen Arbeit begeistert mich aber auch die Wissenschaft: Ich bin Erziehungswissenschaftlerin (M.A.) und universitär zertifizierte Business Coach. Mein Leben findet daher in der Balance zwischen der frühpädagogischen Arbeit und wissenschaftlicher Mitarbeit in Forschungsprojekten und in der universitären Lehre statt.

Seit wann sind Sie im Auftrag von fio consult tätig und in welchen Bereichen? Seit Beginn des Jahres 2021 bin ich für fio consult als Referentin tätig. Mein Fokus liegt dabei auf Fortbildungsangeboten für frühpädagogisches Fachpersonal.

Was zeichnet für Sie Qualität in der Kindertagestätte aus? Die Auseinandersetzung mit Qualität bedeutet für mich, sich mit Kinderaugen auf die Suche nach qualitativen Momenten in einer Kindertagesstätte zu machen.
Mit pädagogischem Handeln, das geprägt ist von Achtsamkeit und das sich fragend kindlichen Bildungs- und Lernprozessen nähert, entsteht eine Idee von dem, was Institution KiTa für gelingende Entwicklungsprozesse bieten sollte.
Qualität in einer Kindertagesstätte bedeutet dann, diese Ideen zu Bildung, Lernen, Entwicklung und Kindeswohl in den Dialog mit den unterschiedlichen Anspruchs- und Erwartungsgruppen zu bringen. Nur in der fortlaufenden Diskussion mit allen Beteiligten darüber kann Qualität entdeckt, hinterfragt und weiterentwickelt werden. Denn Qualität in der Kindertagesstätte ist niemals statisch, sondern immer in Bewegung.

Was gefällt Ihnen an Ihrer Arbeit für fio consult am meisten? In der Zusammenarbeit mit fio consult hat mich sofort die Offenheit begeistert, die gegenüber innovativen Ideen und Denken abseits der bekannten Wege besteht. Das betrifft aber auch die Offenheit für fachliche Diskussionen und Angebotsformate, in denen wir nach einer Verbindung von alltäglichen Themen in Kindertageseinrichtungen und lösungsorientierten Konzepten suchen.

An welchen Orten finden Sie Inspiration? Inspiration finde ich nicht immer am gleichen Ort. Je nach Stimmung finde ich in Bibliotheken und in den Universitätsräumen Inspiration. Oft zieht es mich aber auch nach draußen, am liebsten in den Wald.

Lara Goldschmidt

Welchen beruflichen Hintergrund haben Sie? Ich bin staatlich anerkannte Erziehungswissenschaftlerin B.A. (Kombi-Bachelor: NF Rechtswissenschaften) sowie staatlich anerkannte Sozialpädagogin B.A. Derzeitig bin ich in der Kita dSPACE Dötze in Paderborn angestellt. Ich bringe eine jahrelange Erfahrung in der Kinder- und Jugendarbeit sowie mit Menschen mit Behinderung mit.

Welches ist Ihr Herzensthema (Fachkarrieren-Schwerpunkt) und warum? Schwerpunkt meiner Fachkarriere ist der Datenschutz in Kindertagesstätten und die Aufklärung der aktuellen Rechtslage. Als mein Herzensthema würde ich den Schutz unserer Persönlichkeitsrechte bezeichnen. Dies ist lediglich eine andere Bezeichnung, legt den Blick allerdings aufs Wesentliche. Seit der europaweiten Einführung der DSGVO stand Deutschland bezüglich des Schutzes unserer persönlichen Daten Kopf.

Warum? Weil die Welt sich gewandelt hat, sie ist medial und global geworden und das Gesetz wurde dementsprechend angepasst. Auch in Kindertagestätten ergeben sich plötzlich neue pädagogische und administrative Herausforderungen. Die pädagogischen Fachkräfte stehen tagtäglich in einem Dilemma zwischen der Einhaltung des deutschen Rechtssystems und der Erfüllung unserer Erziehungspflicht. Meine persönliche Motivation erschließt sich aus den eigenen Erfahrungen in der Praxis, mit welchem mein Interesse an dem Thema gewachsen ist. Durch ein einschneidendes Erlebnis während einer Abholsituation mit einer besorgten Mutter, wurde ich bestärkt, dass nicht nur ich als Fachkraft ein Interesse an einer Klärung besitze, sondern ein Bedarf seitens aller Akteure besteht. Ich bin davon überzeigt, dass es wichtig ist, in Angelegenheiten des Datenschutzes eine schnelle und klare Position zu finden und dabei möchte ich Ihnen helfen.

Was zeichnet für Sie Qualität in der Kindertagestätte aus? Professionelles Handeln! Die Betreuung von Kindern geht längst über die bloße Beaufsichtigung hinaus und kann sich mittlerweile einer Großzahl an wissenschaftlichen Erkenntnissen bedienen. 

Auf welchen Gegenstand möchten Sie bei der Arbeit nicht verzichten? 😉 Den Kalender und das Übergabebuch. Teamwork ist das A und O einer guten und professionellen Arbeit.

Stephanie Hagemann

Welchen beruflichen Hintergrund haben Sie? Nach meiner Ausbildung war ich von 1998 bis 2009 als Erzieherin, Fachwirtin für Erziehungswesen, Reggiopädagogin und Referentin tätig. In der Elternzeit meiner drei Kinder absolvierte ich mein Studium zum Personal Coach/ zur Psychologischen Beraterin (Euro-FH) und zum Business Coach (SGD) und gründete danach „Hagemann-Coaching“. Seitdem bin ich im Bereich des Personal-Coachings, des Business-Coachings und in der Beratung unterwegs, gebe Trainings und Seminare.

Seit wann sind Sie im Auftrag von fio consult tätig und in welchen Bereichen? Seit 2019 bin im Bereich des Onboarding-Programms als Coach und als Referentin für verschiedene Fortbildungen im Auftrag von fio consult tätig.

Was zeichnet für Sie Qualität in der Kindertagestätte aus? Es gibt ja einen ganzen Katalog welche Faktoren die Qualität einer Einrichtung messbar machen soll. Für mich besonders aussagekräftig ist der Faktor, ob ich eine Atmosphäre des Angenommenseins, der gegenseitigen Wertschätzung und des liebevollen Umgangs miteinander erlebe. Stimmt diese, besteht eine Basis zur Reflektion aller anderen Faktoren.

Was gefällt Ihnen an Ihrer Arbeit für fio consult am meisten? Mir gefallen die vielseitigen Gespräche mit unglaublich netten, auf ihre besondere Art unterschiedlichen Menschen, die alle das gleiche Ziel verfolgen: Gute und wertvolle Arbeit zu leisten!

Auf welchen Gegenstand möchten Sie bei der Arbeit nicht verzichten? 😉 Moderationskarten: Sie sind vielseitig einsetzbar. Als Bodenanker, im Psychodrama für Aufstellungsarbeiten, für Überschriften und Aha-Erlebnisse, als Erinnerungshilfen, zum Clustern von Gedanken, zur Dokumentation von Prozessen oder zur Skalierung... u.v.m. 😉

Gabi Hirdes

Welchen beruflichen Hintergrund haben Sie? Ich habe eine Ausbildung zur Kinderpflegerin und anschließend zur staatlich anerkannten Erzieherin abgeschlossen. Seit nahezu 35 Jahren arbeite ich in diesem Beruf, überwiegend in Kita und Krippe, aber auch im Hort. Seit 2015 habe ich eine Weiterbildung zur Marte Meo Supervisorin begonnen, die ich 2019 abschließen konnte. 2015 Ausbildung zum Marte Meo Practitioner in Kassel, 2016 bis 2017 Ausbildung zum Marte Meo Colleague Trainer im Marte Meo Zentrum Darmstadt, 2017 bis 2019 Ausbildung zur Marte Meo Supervisorin in Eindhoven/ Niederlande bei Josje Aarts.

Welches ist Ihr Herzensthema (Fachkarrieren-Schwerpunkt) und warum? Mein Thema ist Marte Meo und die damit verbundene Interaktionsanalyse. Schon immer hat mich die Frage der eigenen pädagogischen Haltung bewegt und vorangetrieben. Viele Aspekte habe ich in diese Suche einbezogen: verschiedene Kulturen, soziale Herkunft, die Tiefenpsychologie und viele pädagogische Ansätze wie Montessori, Emmi Pikler oder gewaltfreie Kommunikation waren dabei von Bedeutung für mich. 2014 lernte ich die Methode Marte Meo kennen und fand damit alle Schlüssel zu den Fragen meiner pädagogischen Vergangenheit.
Für mich haben sich an dieser Stelle alle Kreise geschlossen und die Bedeutung der Qualität unserer Beziehungen auf die Entwicklung von Kindern, auf Lernprozesse und auf unsere Gesundheit ganz klar abgebildet. Seither ist Marte Meo mein Herzensthema geworden, das ich engagiert verfolge, um möglichst vielen pädagogischen Fachkräften die Schlüssel zu ihren eigenen Fähigkeiten näher zu bringen.

Was zeichnet für Sie Qualität in der Kindertagestätte aus? Die Qualität einer Einrichtung zeigt sich für mich in der Sicherheit der Fachkräfte, mit der sie Bindungen und Beziehungen zu Kindern, Eltern und im Team gestalten.

Auf welchen Gegenstand möchten Sie bei der Arbeit nicht verzichten? 😉 Ich kann nicht auf die Videokamera verzichten.

An welchen Orten finden Sie Inspiration? Die meiste Inspiration finde ich im Zusammenwirken mit Kindern und Kollegeninnen bzw. Kollegen und in meiner eigenen inneren Ruhe.

Doris Hofmann-Lange

Welchen beruflichen Hintergrund haben Sie? Ich bin Diplom-Sozialpädagogin, seit 20 Jahren als Organisationsentwicklerin, Trainerin, Supervisorin und Coach deutschlandweit tätig. Davor habe ich acht Jahre als Teamleitung in Wohngruppe für Kinder und Jugendliche gearbeitet.

Seit wann sind Sie im Auftrag von fio consult tätig und in welchen Bereichen? Seit Ende 2018 im Bereich Qualitätsentwicklungsprozesse für Betriebskindertagesstätten

Was zeichnet für Sie Qualität in der Kindertagestätte aus? Pädagogischer Hintergrund, jahrelange Erfahrung mit der Arbeit von Teams und Gruppen; strukturierte Arbeitsweise und Klarheit, sehr wertschätzende Art mit viel positiver Energie.

Was war Ihr schönstes/prägendstes/eindrucksvollstes Erlebnis während Ihrer Arbeit für fio consult? „Wir sind während des ersten Lockdowns als Team noch stärker zusammengewachsen und haben fast alle unsere QEP-Ziele erreicht bis zum Reflexionsgespräch“. Diese Aussage einer Einrichtungsleitung hat mich sehr beeindruckt. Ansonsten freue ich mich jedes Mal sehr, die sehr liebevoll eingerichteten, unterschiedlichen Kindertagesstätten zu sehen und mit den motivierten Mitarbeitenden zu arbeiten.

Auf welchen Gegenstand möchten Sie bei der Arbeit nicht verzichten? 😉 Kaffee

Anna Jacoby

Welchen beruflichen Hintergrund haben Sie? Ich arbeite als Gruppenleitung in der Kita Glühwürmchen in Esslingen. Außerdem bin ich Wildkräuter- und Heilpflanzenpädagogin sowie freie Dozentin für Freizeit- und Naturpädagogik.

Welches ist Ihr Herzensthema (Fachkarrieren-Schwerpunkt) und warum? Bach, Wald und Wiesen – die Natur soll man genießen. Die Natur BEWUSSTer LEBEN sehe ich nicht nur als Wortspiel, sondern als meinen Weg, mich und andere ins Gleichgewicht zu bringen Fruchtbarer Boden, sauberes Trinkwasser, Schutz vor Naturgefahren und Erholungsfunktion: Die von der Natur erbrachten sog. „Ökosystemleistungen“ haben eine zentrale Bedeutung für das menschliche Leben. Allerdings steigt der Druck auf den Naturraum, durch die verschiedensten Nutzungen werden diese Leistungen immer knapper. Umso wichtiger ist es, ihre Bedeutung aufzuzeigen und ins öffentliche Bewusstsein zu rücken. Ich möchte bei Kolleginnen und Kollegen, Eltern und Kindern das Bewusstsein für die Naturvielfalt wecken. Ziel ist es, sich in der Natur zurecht zu finden und zu sehen, was die Natur für Lernplätze bietet.

In der Natur können alle Bereiche des Bildungsplans aufgriffen werden. Ich möchte meine Mitmenschen dazu auffordern, bewusster zu leben. Dies können wir, wenn wir uns selbst und die Natur kennenlernen, denn wer die Natur kennt und schätzt, schützt sie auch. Dabei wird ein Verständnis für Nachhaltigkeit entwickelt. Wir lernen, was uns gut tut, was es für Schätze gibt, wo wir Plätze zum Entspannen finden und wie wir die Natur für unsere Gesundheit nutzen können. Die frische Luft fördert unser Immunsystem.Bewusst erleben bedeutet für mich, sich auf neues einzulassen, neugierig zu sein, mit allen Sinnen aktiv im Einklang mit der Natur zu sein.

An welchen Orten finden Sie Inspiration? Die Natur bietet viel Freiheit, die Menschen sind entspannter und ausgeglichener, daher ist es für mich wichtig, dies für mich, meine Mitmenschen und deren Zufriedenheit zu nutzen. Draußen finde ich die die beste Inspiration und erlebe die schönsten Momente.

Patricia Kaminski

Welchen beruflichen Hintergrund haben Sie?

Berufsausbildung / Studium

  • (B.A.) „Bildungs-, und Sozialmanagement mit Schwerpunkt Frühe Kindheit“ (i.A.)
  • Qualifizierung für den Führungsnachwuchs in Kindertageseinrichtung
  • Staatlich anerkannte Erzieherin
  • Staatlich anerkannte Sozialassistentin
  • Ausbildung zur Rechtsanwalts- & Notarfachangestellten

Berufliche Erfahrungen

  • 13 Jahre Führungserfahrung im Bereich betriebliche Kindertagesstätten
  • Referentin für das Unternehmen Fio Consult GmbH; Beratung und Weiterbildung von 

pädagogischen Fach- und Führungskräften

  • Projektleitung Kooperation Aldiana Club Fuerteventura & Zypern

Aktuelle Tätigkeiten

  • Einrichtungsleitung bei Impuls Soziales Management GmbH & Co.KG
  • Referentin und Beraterin bei Fio Consult GmbH

Welches ist Ihr Herzensthema und warum? Mir liegt eine wertschätzende Grundhaltung sehr am Herzen. Vorbild dringt tiefer als Worte. Dazu zählt neben dem eigenen Handeln vor allem ein wertschätzender Umgangston. Wertschätzung ist meine elementare Grundhaltung. Ich möchte keine Rezepte, Ratschläge oder feste Ablaufschemata vorgeben. Ich möchte vielmehr die Selbstwirksamkeit unterstützen und eigene Potenziale bestätigen. Ich möchte Mut machen, auch mal Umwege zu gehen, die Perspektive zu wechseln, über den Tellerrand zu schauen und zu neuen Ideen inspirieren. Mein Motto ist: Ich habe viel zu sagen – aber ich höre erstmal zu!!!

Was zeichnet für Sie Qualität in der Kindertagestätte aus? Als Mutter kann ich das schnell und eindeutig beantworten: Dort, wo sich mein Kind wohlfühlt, wo es gesehen wird und wo es gern hingeht, dort, wo es sich entfalten und entwickeln kann, ist eine gute Kita. Als Pädagogin sehe ich das differenzierter: Qualität zeigt sich in Kitas, die sich aktiv und zeitorientiert verpflichtet sehen, eine grundlagenorientierte Elementarpädagogik zu gestalten, in der Kinder als Mittel- und Ausgangspunkte betrachtet werden. Qualität zeichnet sich durch pädagogische Fachkräfte aus, die durch qualitätsgeprägte Fort- und Weiterbildungen, ausdrucksstarke Konzeptionen, inhaltlich geführte Auseinandersetzungen, zielorientierte Handlungsweisen sowie ein perspektivisches Beobachten der Gegenwart für einen Auf- und Ausbau von Qualität sorgen.

Qualität in Kindertagesstätten zeigt sich daran, dass Verantwortung für Qualität gespürt wird und alle mit hohem Interesse am Auf- und Ausbau von Qualität mitarbeiten - nicht durch blinden Aktionismus, sondern geplant und strukturiert, durchdacht und basisorientiert, neugierig und vor allem motiviert. Daran wird deutlich, dass menschliche Faktoren wie Kinder, Eltern, Personal, Leitung und Träger ebenso auf die Qualität in Kitas einwirken wie die organisatorischen Faktoren Management, Prozesse und Strukturen.

Auf welchen Gegenstand möchten Sie bei der Arbeit nicht verzichten? Auf meinen Kaffeepott: Kaffee ist mein Treibstoff.

An welchen Orten finden Sie Inspiration? In der Sauna: Entspannen, den Alltag ausschwitzen, macht den Kopf frei und schafft Raum für Ideen!

Florian Michels

Welchen beruflichen Hintergrund haben Sie? Gebürtig komme ich aus dem Landkreis Goslar und habe dort eine Ausbildung im öffentlichen Dienst absolviert. Im Anschluss habe ich an der Universität Kassel Sozialarbeit und -pädagogik studiert. Nach einer Beschäftigung in England im Bereich der Familienhilfe bin ich nach Kassel zurückgekehrt.

Seit wann sind Sie im Auftrag von Fio Consult tätig und in welchen Bereichen? Ich bin seit der Gründung für Fio consult tätig mit den Schwerpunkten Fort- und Weiterbildung (u.a. Gesprächsführung, Konfliktmanagement), Moderation (u.a. Entwicklung eines Leitfadens zur Unternehmenskultur, Tagungen) als auch in der Organisationsentwicklung.

Was zeichnet für Sie Qualität in der Kindertagestätte aus? Neben sichtbaren Aspekten von Qualität in Kindertagesstätten ist es vor allem, dass, was nicht auf Anhieb sichtbar ist: eine herzliche und humorvolle Atmosphäre. So zeichnet sich Qualität für mich auch darin aus, dass sich die Kinder und die Eltern gut aufgehoben fühlen. Genau dafür braucht es vor allem eins: ein starkes Team, dass sich schätzen und vertrauen mag.

Alternativ: Was gefällt Ihnen an Ihrer Arbeit für Fio Consult am meisten? An Fio Consult mag ich neben der hohen Qualität die herzliche und klare Umgangsweise auf Augenhöhe.

An welchen Orten finden Sie Inspiration? An kraftvollen Orten in und mit der Natur sowie in inspirierenden Gesprächen mit Freunden, tanke ich Kraft und erhalte nicht selten inspirierende Gedanken.

Judith Rachel

Welchen beruflichen Hintergrund haben Sie? Gegen Ende und nach Abschluss meines Studiums der Politikwissenschaft und Pädagogik habe ich in einem Projekt gearbeitet, bei dem es um Schulentwicklung und Lehrerfortbildung ging. Irgendwann kam der Wunsch auf, die pädagogische Praxis intensiver kennenzulernen: Also habe ich in einer 7-Tage-Wohngruppe der Kinder- und Jugendhilfe angefangen. Ich blieb fünf Jahre lang und war dann beim selben Träger zwei weitere Jahre als Bereichsleitung tätig. Parallel habe ich mir meine Selbständigkeit aufgebaut und mich zur Erlebnispädagogin und zur Systemischen Beraterin qualifiziert.

Seit wann sind Sie im Auftrag von fio consult tätig und in welchen Bereichen? Im März 2018 bin ich mit den QEPs in zwei Kitas in die Zusammenarbeit mit Fio eingestiegen. Seitdem habe ich auch verschiedene Fortbildungen, Team- und Einzelcoachings sowie ein Coaching von Abteilungsleitungen durchgeführt.

Was zeichnet für Sie Qualität in der Kindertagestätte aus? Wenn die Fachkräfte von sich selbst und voneinander wissen, was sie tun und weshalb sie es tun, ist in der Regel schon ein gutes Maß an Qualität erreicht. Denn das erfordert bereits einiges an Reflexion und Kommunikation. Qualität ist für mich kein abgeschlossener Zustand, sondern vielmehr ein stetiger Entwicklungsprozess: 1. der Fachkräfte - durch Fort- und Weiterbildung, 2. der Inhalte – zum Beispiel, indem Ziele formuliert und passende Maßnahmen umgesetzt werden, 3. des gesamten Systems – darauf wirken die Punkte 1 und 2 ein, aber auch Coaching und Supervision spielen hierbei eine Rolle.

Was gefällt Ihnen an Ihrer Arbeit für Fio Consult am meisten? Mir gefällt an der Arbeit am besten, dass ich ausnahmslos mit hoch engagierten, sehr motivierten und gut ausgebildeten Menschen arbeite. Das führt dazu, dass das fachliche Niveau in allen Formaten extrem hoch ist. Ich bin dadurch immer wieder regelrecht beflügelt. Außerdem mag ich die Struktur des QEP, die den Mitarbeitenden viel Gestaltungsfreiraum gibt, was diese jedes Mal nutzen, um die Qualität ihrer Arbeit zu potenzieren.

Auf welchen Gegenstand möchten Sie bei der Arbeit nicht verzichten? 😉 Ein guter Textmarker mit breiter Spitze ist für mich ein unverzichtbares Werkzeug. Damit kann ich während eines Prozesses, gut sichtbar für alle, wesentliche Ideen festhalten. Und ich gestalte damit Flipcharts, durch die ich Inhalte – hoffentlich – einprägsam und attraktiv vermitteln kann. Wenn ich dann noch Kreide zur Hand habe, um die Visualisierungen farblich zu gestalten, bin ich schon fast wunschlos glücklich 🙂

Kathrin Rönnebeck

Welchen beruflichen Hintergrund haben Sie? Seit nunmehr 33 Jahren arbeite ich als Erzieherin, bin Heilpädagogin und Fachkraft für Psychomotorik. Dabei bringe ich Erfahrungen im Bereich Kindergarten und altersübergreifende Gruppen (0-6 Jahre) sowie im Hort und der Integration mit.

Welches ist Ihr Herzensthema und warum? Mein besonderes Interesse und Hauptaugenmerk lege ich auf die pädagogische Entwicklungsbegleitung der Kinder unter Beachtung des systemischen Kontextes. Dabei verknüpfe ich die Theorie der Entwicklungspsychologie mit der Praxis und suche, individuell auf das Kind abgestimmt, nach geeigneter Methodik und Didaktik und gezielter Beobachtung, um das Kind in seiner Entwicklung zu fordern und zu fördern.

Was zeichnet für Sie Qualität in der Kindertagestätte aus? Qualität ist für mich, wenn wir das Kind in seiner Entwicklung im Blick haben, versuchen in ihm zu lesen und die entsprechenden Bedingungen zu schaffen und zu nutzen. Nicht nur reden, sondern auch handeln und sich immer wieder selbst zu hinterfragen.

Auf welchen Gegenstand möchten Sie bei der Arbeit nicht verzichten? 😉 Ich liebe es zu singen und zu tanzen. Somit möchte ich nicht auf meine Gitarre und verschiedenste Musikstücke verzichten.

An welchen Orten finden Sie Inspiration? Jeden Tag aufs Neue inspirieren mich die Kinder in meiner Gruppe und ich erfreue mich an ihrem Wachsen.

Anna Saarni

Welchen beruflichen Hintergrund haben Sie? Ich habe in Mikkeli Polythenic (Fachhochschule Mikkeli) In Finnland als Sozialpädagogin im Fachbereich Sozial- und Gesundheitswesen im Studiengang Sozialwesen studiert und meine Fachhochschulprüfung „Sosionomi AMK“ im Jahr 2002 absolviert.

Welches ist Ihr Herzensthema und warum? Mein Herzensthema ist Bilingualität. Ich sehe, dass Mehrsprachigkeit ein wesentlicher Teil unserer heutigen und zukünftigen Welt ist. Gesellschaften, Lebensgemeinschaften, Arbeitswelten, Familien und Freundschaftskreise sind sprachlich und kulturell reichhaltige Lebenswelten, in denen wir unseren Alltag erleben. Für viele Kinder ist dies schon deren natürliche Lebensart und Lernumgebung.

Was zeichnet für Sie Qualität in der Kindertagestätte aus? Die Qualität einer Kindertagesstätte zeichnet sich dadurch aus, wenn sie

  • sich an den Kindern und deren Lebens- und Lernumwelten orientiert.
  • neugierig und weltoffen ist.
  • wiederholt versucht, neue Wege und Lösungen zu finden.
  • die Vielfältigkeit unserer Welt schätzt.
  • nach nachhaltigen Lösungen im Alltag strebt.
  • Potential sieht und sich merkt.
  • haltbare Werte in ihrer Leistung zeigt.

An welchen Orten finden Sie Inspiration? Ich finde Inspiration in Musik, in der Natur und zu Hause. 

Ulrike Schnell

Welchen beruflichen Hintergrund haben Sie? Meinen Abschluss als staatlich anerkannte Erzieherin habe ich bereits 1984 absolviert. Danach konnte ich einige Jahre vielfältige praktische Erfahrungen als Erzieherin und Gruppenleitung in einer Kindertagesstätte sammeln. Mittlerweile blicke ich auf eine mehr als 30-jährige Tätigkeit als Einrichtungsleitung in kommunaler, kirchlicher und freier Trägerschaft zurück. Im Jahr 2004 habe ich die Ausbildung zur staatlich anerkannten Sozialfachwirtin abgeschlossen und derzeit befinde ich mich in der Ausbildung zur systemischen Beraterin (DGFS zertifiziert), welche ich im Oktober 2021 abschließen werde. Darüber hinaus bin ich nebenberuflich in der Fort- und Weiterbildung sowie in der Beratung im Elementarbereich tätig.

Welches ist Ihr Herzensthema und warum? Kindern Werte wie Partizipation, Authentizität und Toleranz an die Hand zu geben, mit denen sie in der Lage sein werden, zu aufrichtigen, zufriedenen und selbstbestimmten Individuen heranzuwachsen. Damit schaffen wir die Grundlage, dass unsere Kinder eine friedfertige und tolerante Gesellschaft mitgestalten können.

Was zeichnet für Sie Qualität in der Kindertagestätte aus? Die Basis für eine gute Qualität legen die Rahmenbedingungen, welche sich am Bedarf der Kunden (Kinder/Eltern/Firmen) orientieren und eine pädagogisch wertvolle Arbeit ermöglichen. Im Zentrum unseres Handelns muss jedoch in erster Linie das Wohl des Kindes stehen. Hierfür braucht es motivierte Fachkräfte, die ihren „Beruf als Berufung“ erkennen und geprägt sind von einem wertschätzenden und empathischen Umgang miteinander. Darüber hinaus ist es wichtig, die Einrichtung als lernende Organisation zu verstehen. Das heißt, dass wir Veränderungen des gesellschaftlichen Lebens erkennen und bereit sind, durch kontinuierliche Fort- und Weiterbildungen unser Handeln danach auszurichten.

Auf welchen Gegenstand möchten Sie bei der Arbeit nicht verzichten? 😉 Auf meine Zauberbrille, die mir dabei hilft, aus den verschiedensten Blickwinkeln auf die Dinge zu schauen.

Annelene Wagemann

Welchen beruflichen Hintergrund haben Sie? Mein Anliegen war es immer schon, Menschen zu unterstützen, sich zu entwickeln und ihr Potenzial zu entfalten. Die Beratung war der Aspekt im Studium der Sozialarbeit, der mich deshalb besonders Ansprach. Damals unterschied man noch zwischen Sozialarbeit und Sozialpädagogik und letztere beschrieb sich eher durch Begleitungs- und Unterstützungsprozesse. Jugendhilfe, Jugendbildung, Ausbildung von pädagogischen Fachkräften und nun Personal- und Organisationsentwicklung sind meine berufsbiographischen Hintergründe.

Seit wann sind Sie im Auftrag von fio consult tätig und in welchen Bereichen? Mit fio consult arbeite ich seit 2018 im Bereich der Beratung und Qualitätsentwicklung.

Was zeichnet für Sie Qualität in der Kindertagestätte aus? In einer guten Kindertagesstätte arbeitet ein Team, das in der Lage ist, die Unterschiedlichkeit einer jeden Fachkraft zuzulassen und so einen mehrperspektivischen Blick auf das Arbeitsfeld im Allgemeinen und auf die einzelnen Kinder im Besonderen richten zu können. Die Fachkräfte arbeiten gemeinsam daran, eine Umgebung für die Kinder zu schaffen, in der sie sich angstfrei den Wundern der Welt widmen können: Explorieren und Scheitern und ermutigt Weitergehen.

Natürlich ist das Konzept der Einrichtung transparent für die Eltern, damit diese informiert in die Erziehungs- und Bildungspartnerschaften einsteigen können: Auf Augenhöhe miteinander das Beste für die Kinder beraten. Die regelmäßige Fortschreibung und Überprüfung des Konzeptes sowie Supervision und Coaching können Garanten für Qualität sein. Denn hier finden notwendige Reflexionsprozesse statt, die für die Arbeit mit Menschen unerlässlich sind. Kurz gesagt: Gutes Arbeitsklima, gute Beziehungen zwischen Kindern und Fachkräften, gute Beziehungen zwischen Fachkräften und Eltern, ein fachlich nachvollziehbares Konzept und regelmäßige Beratung sind Qualitätsmerkmale einer guten Kindertagesstätte.

Was gefällt Ihnen an Ihrer Arbeit für Fio Consult am meisten? Die sich immer wieder zeigende Offenheit für Sichtweisen und Ansätze in der Beratung. Gute Beratung kann in Kooperation nur gelingen, wenn alle Ansichten geteilt werden können, um dann die bestmögliche Vorgehensweise zu beraten. Fio Consult zeichnet sich unter anderem auch dadurch aus, dass Prozesse klar beschrieben sind und deshalb für die Beteiligten (z.B. Kita-Leitungen und Moderatorinnen wie Moderatoren) nachvollziehbar und transparent.

An welchen Orten finden Sie Inspiration? Inspiration finde ich in der Natur. Denn die Natur in ein Abbild aller zwischenmenschlichen Prozesse. Genau wie die Natur hängen diese Prozesse auf komplexe und manchmal geheimnisvolle Weise zusammen. In der Natur, im natürlichen Lauf der Dinge findet alles wieder in seinen Rhythmus.
Dies erinnert mich daran, dass ich in einem Beratungsprozess wieder den natürlichen Lauf der Dinge sehen muss, um die Klientinnen und Klienten, mit denen ich arbeite, bei der Problemlösung zu unterstützen. Das „System Natur“ als Analog zu meiner Beratung und zur Dynamik der Prozesse.

Sylvia Wagenaar

Welchen beruflichen Hintergrund haben Sie? Ich habe Religionspädagogik und Sozialpädagogik/Soziale Arbeit studiert und viele Jahre Kinder- und Jugendarbeit für drei evangelische Kirchengemeinden durchgeführt sowie mehrere Jahre als Bildungsreferentin in einer Jugendbildungsstätte gearbeitet. Ich habe eine systemische Weiterbildung zur Organisationsentwicklerin und einen Masterstudiengang für die Formate Supervision, Coaching & Organisationsberatung absolviert.

Seit wann sind Sie im Auftrag von Fio Consult tätig und in welchen Bereichen? Ich bin seit Anfang 2019 vorwiegend im Bereich Qualitätsentwicklung in der Kindertagesstätte/dem Hort/der Krippe für Fio Consult tätig.

Was zeichnet für Sie Qualität in der Kindertagestätte aus? Wenn die Anwendung von Methoden und Instrumenten kritisch reflektiert und der Einsatz sehr bewusst entschieden wird. Wenn die fachliche Unterschiedlichkeit der Teammitglieder sichtbar werden darf und Entscheidungen für ein Konzept oder eine Methode durch kontroverse Diskussionen im Team herbeigeführt werden.

Was gefällt Ihnen an Ihrer Arbeit für Fio Consult am meisten? Der Stolz und die Freude der beteiligten Personen in Bezug auf das, was sie am Ende eines gelungenen Qualitätsentwicklungsprozesses erreicht und geschafft haben, erfüllt mich selber immer wieder mit Freude.

Auf welchen Gegenstand möchten Sie bei der Arbeit nicht verzichten? 😉 Ich erlebe Gegenstände, die helfen, Dinge zu visualisieren, immer als wichtig. Dennoch ist fast jeder Gegenstand ersetzbar. Nicht zu ersetzen sind für mich meine Emotionen und mein Gespür für Situationen und Szenen, um als Resonanzraum zur Verfügung zu stehen.

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